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Lärmreduktion an der Quelle

Lärm, als ein gesundheitsschädigender Faktor, nimmt immer größere Ausmaße an. Dies ist eine Folge der stetig wachsenden Industrialisierung, die mit einer zunehmenden Flexibili­sierung der Arbeitskräfte eng verbunden ist und so zu einem höheren Aufkommen des Lasten- aber auch des Individualverkehrs führt. Das ist die Lärmquelle, die vom Menschen unmittelbar täglich erlebt wird, die in Abhängigkeit des jeweiligen Standortes die Lebensqualität des Einzelnen entscheidend negativ beeinflusst. Neben einer Nutzung individueller Lärmschutzmaßnahmen (Ohrschutzsysteme) muss der allgemeine Lärmpegel durch ganz gezielte Maßnahmen an den Lärmquellen gesenkt werden.

Lärmreduktion durch ``Akustikelemente``

Neue Materialien, Auslegungsverfahren und Herstellungstechnologien sollen entwickelt oder genutzt werden, um neuartige Schallabsorber zu entwickeln. Schwerpunkte liegen auf textiler Flächen-/Formenbildung, nachwachsenden Rohstoffen, räumlichen Strukturen aus Verbundwerkstoffen, der Kombination von faserförmigen, globularen, teigartigen und organischen Materialien.

 

DIE SITUATION

Gesundheitsschäden infolge von Lärmemissionen sind in der derzeitigen Lebensumwelt Folgen von stetig wachsender Industrialisierung und einer damit verbundenen Zentralisierung der Bevölkerung in Städten und Ballungsräumen. Das schlagartige Wachstum des Verkehrsaufkommens, in Form des Lasten- aber auch des Individualverkehrs, resultiert aus der notwendigen Verfügbarkeit des Arbeitnehmers für die Realisierung des volkswirtschaftlichen Wirtschaftswachstums und des gleichzeitig steigenden Transportvolumens an Waren, als Folge optimierter Produktionsabläufe bei minimiertem Lagerbestand. Im Jahr 2014 wurde Lärm als Ursache einer Berufskrankheit an erster Stelle geführt.

DAS VORHABEN

Das Ziel des Netzwerkvorhabens besteht vorrangig in der Bündelung von Einzelkompetenzen der Partner, die ein so komplexes Aufgabengebiet analysieren und einzelne gewichtete Problemfälle einer Lösung zuführen können. Für jedes ausgewählte Vorhaben sind Kooperationen zu bilden, die garantieren, dass das bestehende Erfahrungswissen und das technische Know-how für das jeweilige Problem gegeben sind.

Aufgrund der zu erwartenden variantenreichen Verfahrenstopologien, soll im Kooperationsverbund nach Lösungswegen gesucht werden, die sowohl für eine praxisnahe Um­setzung in der automatisierten Produktion als auch für die Anfertigung von Einzelproduk­ten geeignet sind. Damit soll auch der Mittelstand gestärkt und die Schaffung neuer Arbeitsplätze vorangetrieben werden.

Eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Unternehmen wird erreicht durch:

  • Entwicklung und den Einsatz völlig neuartiger textiler bzw. Sonderstrukturen in Lärmabsorbern
  • Umsetzung der Lärmabsorber für eine automatisierte Fertigung in der Produktion
  • Branchenübergreifende Kooperationen von unterschiedlichen Industriezweigen
  • Imageverbesserung der beteiligten Firmen durch Beiträge zur Minimierung von umwelt- und gesundheitsschädigender Lärmausbildung

Konkrete Zielstellungen sind:

Minderung des Lärms im PKW-Innenraum durch Minimierung des Schalleintrages, der infolge des Rad – Straßenkontaktes ausgebildet wird

Reduzierung der Lärmbelastung in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Kultur- und Sporteinrichtungen etc.

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Der Netzwerkansatz

Eine Reihe von kleinen und mittleren Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen, branchenübergreifend und interdisziplinär tätig – aber alle mit thematischen Berührungspunkten – wollen ihre Innovationen vorantreiben und diese gemeinsam mit Universitäten und Hochschulen zu umsatzwirksamen Produkten und Dienstleistungen oder Lösungen weiterentwickeln.

Die beteiligten Unternehmen erreichen mehr Wettbewerbsfähigkeit durch

  • Nutzung und Förderung der eigenen Kompetenzen
  • die Verbindung zwischen Wissenschaft und Industrie
  • die Beteiligung an einer umfangreichen Wissens- und Kooperationsplattform
  • branchenübergreifende Kooperation

Einen wesentlichen Schub dabei soll von einem vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Netzwerkmanagement eines Kooperationsnetzwerkes (ZIM-KN) für Forschung, Entwicklung und Markteinführung neuer Produkte und Dienstleistungen ausgehen.

Aufgaben dieses Netzwerkmanagements sind:

  • Unterstützung bei der Partnerfindung und Ideenkonkretisierung
  • Ideen-, Kompetenz- und Personalaustausch bei der Umsetzung von F&E-Projekten

Reduzierung wirtschaftlicher Risiken für die Netzwerkpartner bei der Entwicklung neuer Produkte/Anwendungen durch die Generierung von mindestens insgesamt ca. 1 Mio. Euro Fördermittel in einem Zeitraum von 2 bis 3 Jahren

Werden Sie Teil des Netzwerkes

Sprechen Sie uns an

Ihr Ansprechpartner: Dr. Gerd Franzke

laermschutz@innotec21-projekte.de

0151-12720848

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